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Break-even-Rechner

Finde heraus, wie viele Einheiten du verkaufen musst, um deine Kosten zu decken. Berechne außerdem das Ergebnis bei deiner geplanten Absatzmenge.

Rechenweg & Beispiel ↓
01

Deine Angaben

Ohne Anmeldung. Berechnung direkt in deinem Browser.

02

Dein Ergebnis

Kostendeckung ab

84 Stück

Beispiel mit den oben eingetragenen Werten.

Einproduktmodell mit konstanten Preisen und Stückkosten. Alle Beträge netto und für denselben Zeitraum eingeben. Ganze Einheiten werden aufgerundet. Umsatzsteuer, Finanzierung und Ertragsteuern sind nicht separat modelliert.

Break-even-Rechner nutzen: Schritt für Schritt

  1. Trage die Fixkosten für einen einheitlichen Zeitraum ein, zum Beispiel einen Monat.
  2. Ergänze Nettoverkaufspreis und variable Kosten je verkaufter Einheit.
  3. Vergleiche die Gewinnschwelle mit deinem geplanten Absatz. Liegt der Preis nicht über den variablen Kosten, lassen sich positive Fixkosten so nicht decken.

Deckungsbeitrag und Gewinnschwelle vergleichen

Jeweils 5.000 € Fixkosten und 100 € Nettoverkaufspreis. Die benötigte Stückzahl wird aufgerundet.
Variable Kosten je StückDeckungsbeitrag je StückKostendeckung ab
30,00 €70,00 €72 Stück
40,00 €60,00 €84 Stück
50,00 €50,00 €100 Stück
Nachvollziehbar rechnen

So funktioniert der Break-even-Rechner

Jeder Verkauf liefert zunächst den Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt. Dieser Deckungsbeitrag deckt die Fixkosten. Erst wenn alle Fixkosten gedeckt sind, entsteht im Modell ein positives Ergebnis. Die notwendige Absatzmenge wird auf die nächste ganze Einheit gerundet, damit eine praktisch verkaufbare Menge angezeigt wird.

Die Formel

Deckungsbeitrag je Einheit = Preis − variable Stückkosten. Gewinnschwelle = Fixkosten / Deckungsbeitrag. Ergebnis = Absatz × Deckungsbeitrag − Fixkosten.

Ein konkretes Rechenbeispiel

Bei 5.000 € Fixkosten, 100 € Verkaufspreis und 40 € variablen Kosten beträgt der Deckungsbeitrag 60 €. Rechnerisch liegt die Schwelle bei 83,33 Einheiten. Mit ganzen Einheiten erreichst du die Kostendeckung ab 84 Verkäufen und 8.400 € Umsatz. Bei 100 Verkäufen beträgt das Ergebnis 1.000 €.

So ordnest du das Ergebnis ein

Passe Preis oder Stückkosten an, um verschiedene Geschäftsmodelle zu vergleichen. Fixkosten und Absatz müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen, etwa einen Monat. Das Ergebnis sagt noch nichts darüber aus, ob genug Nachfrage, Kapazität oder Liquidität vorhanden ist. Bei mehreren Produkten brauchst du zusätzlich den Verkaufsmix und die jeweiligen Deckungsbeiträge.

Weiterführende Grundlage: Existenzgründungsportal: Deckungsbeitragsrechnung und Break-even-Analyse ↗

Kurz erklärt

Häufige Fragen

Was passiert bei einem negativen Deckungsbeitrag?

Bei positiven Fixkosten ist keine Kostendeckung erreichbar, wenn der Stückpreis höchstens die variablen Stückkosten deckt. Mehr Verkäufe lösen dieses Problem nicht.

Was gehört zu den Fixkosten?

Im gewählten Zeitraum weitgehend absatzunabhängige Kosten, etwa Miete oder feste Grundgebühren. Welche Kosten tatsächlich fix sind, hängt von deinem Betrieb und dem betrachteten Zeitraum ab.

Ist der Break-even gleichbedeutend mit Liquidität?

Nein. Die Rechnung betrachtet Erlöse und Kosten. Wann Kunden bezahlen, Investitionen anfallen oder Kredite getilgt werden, muss eine zusätzliche Liquiditätsplanung zeigen.

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