
Inflationsrechner
Wie viel kannst du dir mit einem festen Geldbetrag in einigen Jahren noch kaufen? Wähle eine Inflationsannahme und vergleiche die verbleibende Kaufkraft mit dem Betrag, den du künftig für dieselben Einkäufe bräuchtest.
Rechenweg & Beispiel ↓Dein Ergebnis
Kaufkraft in heutigen Euro nach 10 Jahren
Beispiel mit den oben eingetragenen Werten.
Szenariorechnung mit konstantem Preisänderungssatz. Die voreingestellten 2 % sind keine aktuelle oder vorhergesagte Inflationsrate. Dein Kontostand wird durch Inflation allein nicht kleiner.
Jahresübersicht anzeigen
Inflationsrechner nutzen: Schritt für Schritt
- Gib den Geldbetrag ein, dessen künftige Kaufkraft du vergleichen möchtest.
- Wähle eine angenommene jährliche Inflationsrate und die Laufzeit. Der voreingestellte Wert ist keine aktuelle Inflationsmessung.
- Lies die verbleibende Kaufkraft und den künftigen Ausgleichsbetrag getrennt ab: Sie beantworten unterschiedliche Fragen.
Kaufkraftverlust bei 1 %, 2 % und 3 % Inflation
| Inflation pro Jahr | Kaufkraft nach 10 Jahren | Nötiger Ausgleichsbetrag |
|---|---|---|
| 1 % | 9.052,87 € | 11.046,22 € |
| 2 % | 8.203,48 € | 12.189,94 € |
| 3 % | 7.440,94 € | 13.439,16 € |
So funktioniert der Inflationsrechner
Die Preissteigerung wirkt jedes Jahr auf das bereits gestiegene Preisniveau. Deshalb wird sie aufgezinst und nicht einfach mit der Zahl der Jahre multipliziert. Die Kaufkraft rechnet einen unveränderten nominalen Geldbetrag in heutige Preise zurück. Der Ausgleichsbetrag beantwortet die umgekehrte Frage: Wie viel Geld brauchst du später für dieselbe Menge an Waren?
Kaufkraft = heutiger Betrag / (1 + Inflation / 100)^Jahre. Nötiger Ausgleichsbetrag = heutiger Betrag × (1 + Inflation / 100)^Jahre.
Ein konkretes Rechenbeispiel
Bei 10.000 € und 2 % Inflation pro Jahr liegt die Kaufkraft nach zehn Jahren bei 8.203,48 € in heutigen Preisen. Um dann dieselben Waren wie heute für 10.000 € zu kaufen, wären 12.189,94 € nötig. Diese zwei Werte beschreiben unterschiedliche Blickrichtungen und sind keine Kontostandsprognose.
So ordnest du das Ergebnis ein
Nutze die Berechnung für langfristige Budgetgedanken, Sparziele oder Preisvergleiche. Die persönliche Teuerung hängt von deinen Ausgaben ab und kann vom Verbraucherpreisindex abweichen. Für historische Entwicklungen brauchst du tatsächliche Indexdaten; dieses Tool verwendet ausschließlich deinen konstanten Szenariowert.
Weiterführende Grundlage: Statistisches Bundesamt: Verbraucherpreisindex und Inflationsrate ↗
Häufige Fragen
Berechnet das Tool die aktuelle Inflation?
Nein. Du gibst den Preisänderungssatz selbst vor. Für veröffentlichte Inflationsdaten und einen persönlichen Warenkorb nutze die Informationen des Statistischen Bundesamtes.
Kann ich Deflation berechnen?
Ja, mit einer negativen Rate. Bei sinkendem Preisniveau steigt die Kaufkraft eines unveränderten Geldbetrags. Auch das ist hier nur ein vereinfachtes Szenario.
Warum sind Kaufkraftverlust und Ausgleichsbetrag unterschiedlich?
Die Kaufkraft teilt den heutigen Betrag durch den Preisfaktor. Der Ausgleichsbetrag multipliziert ihn mit diesem Faktor. Die Prozentsätze beziehen sich deshalb auf unterschiedliche Ausgangswerte.
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